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Rezension Der Augensammler von Sebastian Fitzek




Genre: Thriller
Verlag: Doremer HC
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 448 Seiten



Klapptext
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt.

Meine Meinung
Bei dem Augensammler handelt es sich um einen Kindesentführer, er bringt die Mütter der Kinder um und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit, die Kinder zu finden. Findet er sie nicht, tauchen die Kinder, mit einem fehlenden Auge, tot auf.
Sebastian Fitzek nimmt uns als Leser mit durch Berlin und lässt uns zusammen mit Alexander Zorbach, von dem der Großteil aus der Ich-Perspektive geschrieben wird, den Augsammler jagen. Zorbach beging einen Fehler in seiner Zeit als Polizist und arbeitet seitdem als Journalist. Er recherchiert über den Fall des Augensammlers und gerät plötzlich in den Verdacht, selbst der Augensammler zu sein. Um seine Unschuld zu beweisen macht er sich eigens auf die Suche nach dem Augensammler und bekommt dabei Hilfe von der blinden Physiotherapeutin Alina. Durch die ständig tickende Uhr und der Polizei im Nacken steht Zorbach dabei unter enormen Druck.
Was mir sehr gut gefallen hatte, war die glaubhafte Erzählung von Alina über ihr Leben als Sehbehinderte. Sie nimmt in der Geschichte die Rolle einer toughen, jungen Frau ein, die Zorbach bei der Suche nach dem Augensammler durch ihre Visionen unterstützt. Alina kann nämlich durch die Berührung eines Menschen in die Vergangenheit sehen, allerdings funktioniert das nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Die Sicht des Buches wird aus verschiedenen Blickwinkeln der einzelnen Personen geschildert. Nach und nach erfährt man daher die Hauptcharaktere besser kennen. Durch das ständige wechseln der Personen, empfand ich es persönlich aber oft als anstrengend die Gedankengänge nachzuvollziehen, um nicht durcheinander zu kommen.
Die Kapitel sind in dieser Geschichte in der entgegensetzen Reihenfolge geschrieben. Wie fangen also beim Prolog an und enden mit dem Epilog. Zudem erhalten wir bei jedem Kapitel eine Zeitangabe, der verbleibenden Zeit bis zum Ultimatum des Augensammlers.
Fazit
Einzeln gibt es  überraschende Wendungen. Doch ich muss sagen, dass ich von Fitzek Thrillern besseres oder mehr Spannung gewohnt bin. Durch teilweise offensichtliche Hinweise, wie die Geschichte endet, wird die Spannung etwas gebremst. Zudem fand ich manche Szenen überzogen oder auch realitätsfern. Daher vergebe ich diesem Thriller 3 von 5 Sternen.

🌟 🌟 🌟























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