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Rezension zu Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums von Sarvenaz Tash

Autor: Sarvenaz Tash
Verlag: Magellan
Genre: Jugendbuch - Belletristik
Seitenzahl: 304 Seiten
Gebundene Ausgabe 16,95€




Inhalt

Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere …



Meine Meinung

Graham und Roxana sind richtige Nerds und beste Freunde seit sie 9 Jahre alt sind. Genau genommen seit Graham und sein Vater wegen dem Tod seiner Mutter umziehen mussten und Roxana zu seiner neuen Nachbarin wurde. Seitdem sind sie unzertrennlich und mittlerweile verbindet die Beiden eine jahrelange Freundschaft. 


Mir haben der Schreibstil der Autorin und auch die Charaktere sehr gut gefallen. 

Graham hat einen wunderbaren Sinn für Sarkasmus (und ich liebe einfach guten Sarkasmus!) und ist einfach Typ zum gern haben. 

Doch Graham muss sich eingestehen, dass er mittlerweile mehr für Roxana empfindet als reine Freundschaft und so plant er, Roxana seine Liebe zu gestehen. Einziges Problem, er spielt das alles nur in seinem Kopf durch.  Denn Graham findet einfach nicht den Mut Roxana die Wahrheit über seine Gefühle zu gestehen, aus Angst vor ihrer Reaktion.

Leider muss ich gleich zu Anfang bemängeln, dass die Autorin nicht in die Tiefe geht, man erfährt wenig über die einzelnen Personen und auch die Story ist relativ schnell erzählt. Dabei meine ich nicht, dass man von vornherein weiß wie es enden wird, sondern einfach, dass die Geschichte nicht aus all zu viel Handlung besteht.


Als die Comic Con stattfindet und das natürlich ein MUSS für alle Geeks ist, gehen selbstverständlich Graham und Roxana gemeinsam mit ihren beiden Freunden Casey (Freund von Graham) und Felicia (Freundin von Roxana) hin. Casey ist hochbegabt und natürlich auch ein totaler Geek, Felicia ist super schlau und in allem einfach grandios, ist aber anders als die anderen kein „richtiger“ Nerd.

Auch die Nebenfiguren sind der Autorin gelungen. Besonders über Casey hätte ich gerne noch mehr erfahren (mir kam Casey insgeheim ein bisschen wie Sheldon aus Big Bang Theory vor).

Felicia meldet sie und die anderen aus Spaß, bei der Comic Con, bei einem Speed Dating an. Dort lernt Roxana Devin kennen, wovon Graham nicht sonderlich begeistert ist, denn er hat sich vorgenommen auf der Comic Con Roxana endlich seine Gefühle zu beichten. Nur läuft irgendwie nicht alles so wie Graham sich das in seinem Kopf vorgestellt hat...

Trotz der oben genannten Kritikpunkte hat mir die Geschichte wirklich gut gefalllen. Es stecken einfach tolle Weisheiten, Sprüche und Witze in dieser Geschichte und die Charaktere, auch wenn man leider zu wenig näheres über sie erfährt, schließt man schnell ins Herz. Vielleicht auch, weil ich mir immer wieder vor kam wie bei einer Ausgabe von Big Bang Theory, nur mit jüngeren Charakteren.

Fazit

Diese Geschichte und die Charaktere sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich habe das Buch nur ungern beendet, einfach weil ich gerne noch weiter in der Geschichte hätte bleiben wollen. Mit etwas mehr Handlung und Tiefe wäre dieses Buch wirklich volle 5 Sterne wert. Es bekommt trotzdem meine Leseempfehlung an euch und ist mit 4 von 5 Sternen immer noch eine wahnsinniges, tolles Buch! 

✰✰✰✰


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