Rezension zu Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout

Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt
Genre: Jugenbuch - Belletristik
Seitenzahl: 544 Seiten
Broschiert 12,99 €





Inhalt


Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …


Meine Meinung


Mallory ist in einer Pflegefamilie groß geworden. Doch ihre Pflegeeltern waren keine von der guten Sorte. Mallory musste schreckliche Dinge und Gewalt miterleben. Rider, der ebenfalls bei diesen Pflegeeltern mit aufgewachsen ist und im gleichen Alter wie Mallory ist, steht diese schwere Zeit mit ihr zusammen durch und ist Mallorys einziger Freund und Vertrauter.


Nach einem Unfall in dem Haus der Pflegeeltern kommt Mallory mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Dort wird sie wieder gesund gepflegt, gleichzeitig wird sie aber so von Rider getrennt. 


Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, man findet sich schnell in die Geschichte und wird auch mit den Charakteren sehr schnell warm. 


Ein Ärztepaar, das ihre eigene, einzige Tochter schon viel zu früh verloren hat, wird auf Mallory aufmerksam und nehmen sie bei sich auf. Bei Carl und Rosa erfährt Mallory das erste Mal wie es ist, geliebt und behütet zu werden und wie es ist eine Familie zu sein.


Carl und Rosa kamen mir zwar sehr fürsorglich und liebevoll vor, doch gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass sie Mallory als Ersatz für den Verlust ihrer leiblichen Tochter ansehen und Mallory sich dessen auch bewusst ist. Sie versucht sich die gleichen Ziele zu setzen, sich anzupassen und keine Konflikte einzugehen.


Mallory ist stark traumarisiert durch ihre Vergangenheit. Diese Zeit in ihrem Leben hat Mallory darauf konditioniert ruhig und still zu sein, sie spricht nur sehr wenig und nur mit Leuten die sie kennt und vertraut. Es fällt ihr schwer sich zu sozialisieren und dadurch, dass sie zu Hause unterrichtet wird, ist sie es nicht gewohnt gezielt mit anderen Kontakt aufzunehmen oder auf Leute zuzugehen. Ihre einzige und gleichzeitig beste Freundin ist Ainsley.


Doch da Mallory irgendwann aufs College gehen möchte und sie weiß dass es für sie dort sehr schwer wird mit anderen Leuten auszukommen, beschließt sie quasi als Training auf eine staatliche High-School zu gehen und nicht mehr länger Hausunterricht zu nehmen. Carl und Rosa unterstützen sie dabei, sind aber auch besorgt um sie.


Auf der neuen Schule trifft Mallory dann nach vier Jahren auf Rider. Für beide ist es ein Schock. Beide haben sich verändert, sind gereift und werden langsam erwachsen. Doch trotzdem spüren die beiden die gleiche Verbundenheit zueinander wie schon damals als Kinder. Mallory merkt aber schnell, dass sie Rider anders betrachtet, nicht mehr länger nur als Freund sondern dass Rider ihr als Junge sehr gut gefällt.


An ihrem ersten Tag lernt Mallory direkt Jayden kennen. Ein sehr aufgeschlossener, umgänglicher Junge, der aber leider in krumme Dinge verwickelt ist. Auch Rider ist mit Jayden sehr gut befreundet, denn Rider wohnt, mit Jayden und seinem großen Bruder Hector, als Pflegesohn bei deren Grandma.


Rider ist nicht nur sehr gutaussehend sondern auch besonders hilfsbereit. Er setzt sich ständig für andere ein, hilft seinen besten Freunden wo er kann und lädt sich all den Kummer und Sorgen andere mit auf seine Schultern.


Das Buch hat wirklich tolle Charaktere, aber es gab einige Personen, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Nebenpersonen, die man einfach doch besser kennengelernt hätte. Es dauert auch ein wenig, bis die Geschichte in die Gänge kommt und die Story in die Tiefe geht, ansonsten hat hier Jennifer L. Armentrout wieder ein Meisterstück geschrieben.

Fazit



Ein Buch voller Gefühle und schönen Charakteren. Nachdem es sich anfangs etwas zieht, ist die Story, wenn sie fahrtaufnimmt, wirklich schön und einfach was fürs Herz. Für alle, die etwas Sachtes und gefühlvolles suchen ist dieses Buch perfekt und bekommt von mit daher auch die vollen Sterne. 

✰✰✰✰✰

 















 

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