Rezension zu Nachts schwimmen von Sarah Armstrong

Autor: Sarah Armstrong
Verlag: DIANA
Genre:  Romane & Erzählungen
Seitenzahl: 448 Seiten
Taschenbuch 9,99€



Inhalt

Tagsüber kämpft Rachel um das Leben ihrer kranken Mutter, nachts entspannt sie sich beim Schwimmen. Eines Abends ist sie nicht allein. Auch Quinn, der Arzt ihrer Mutter, liebt es, in der Dunkelheit durchs Wasser zu gleiten. Jeden Tag fiebert Rachel nun dem Sonnenuntergang entgegen. Dem Moment, wenn sie nebeneinander ihre Bahnen ziehen, reden und sich näherkommen. Die leidenschaftliche Affäre ist unausweichlich, obwohl sie wissen, dass ihre Gefühle nicht sein dürfen. Denn Quinn ist mit Marianna verheiratet, und die wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind …

Meine Meinung

Marianas und Quinns sehnsüchtigster Wunsch war immer ein ein Kind zu bekommen. Doch nach vielen, schwierigen  Versuchen und vier Fehlgeburten, fehlt es Quinn einfach an Kraft und Nerven um die Tortouren weiter zu ertragen. Marianna allerdings ist so verbissen in die Vorstellung eine Mutter zu sein, dass sie es trotz der nervenaufreibenden Belastung aller, es weiterhin versuchen will. 


Die Geschichte besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil erfährt man näheres über die Ehe von Marianna und Quinn und deren Probleme und wie Quinn Rachel kennenlernt. Im 2. Abschnitt wird das Leben von Quinn, Rachel und Mariana einige Jahre später geschildert. 

Der Schreibstil ist sehr verständnisvoll und schlicht geschrieben. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Marianna, Quinn und Rachel erzählt, wodurch man gute Einblicke in die einzelnen Charaktere vermittelt bekommen hat.

Quinn ist Arzt und ist durch eine neue Stelle, in einem anderen Ort, 3 Tage die Woche nicht bei Marianna zu Hause. Die kurze, wöchentliche Trennung ist für beide aber nicht sonderlich schlimm, eher scheint es, als wäre es das, was beide bräuchten. Quinn ist ein sehr extrovertierter  Mensch,  der ständig versucht richtig zu handeln. Gegenüber Marianna ist er ein aufrichtiger Ehemann, doch er spürt das die Ehe nicht mehr nur auf der Grundlage des gemeinsamen Kinderwunsches halten kann. Anfangs der Geschichte schien er mir ein ehrlicher und sympathischer Mann zu sein, doch weiter dem Ende zu, wurde mir Quinns Charakter immer unsympathischer.

Rachel ist die Tochter von Quinns todkranker Patientin. Sie ist in ihre Heimatstadt zurück gekehrt um ihrer Mutter die letzten Lebenstage beiseite zu stehen. Seit sie und Quinn  gemeinsam Nachts anfangen schwimmen zu gehen, entsteht schnell aus einem schüchternen Flirten mehr. Doch durch Rachel beginnt Quinn endlich wieder mal durchatmen zu können und die Leben beider fangen an sich nach und nach zu verändern. 

Leider ist die Geschichte sehr zäh und schon ab ca. Seite 100 musste ich mich wirklich bemühen an der Story dran zu bleiben. Es gibt keine wirkliche Spannung, die Charaktere sind auch alle sehr oberflächlich behandelt und besondere Wendungen der Handlung sind auch nicht vorhanden. Von daher war ich ehrlich gesagt froh, als sich das Buch zu ende neigte.  

Fazit

Die Themen die, die Story behandelt sind äußert interessant und auch die Einblicke in die verschiedenen Situationen haben mir gefallen. Da es der Geschichte aber, an Spannung gefehlt hat und man nicht wirklich zum Nachdenken oder Mitdenken angeregt wurde, ist es für mich nur ein schwaches Buch, was ich kein zweites mal lesen würde. Ich musste mich einfach zu stark am dran bleiben des Lesens bemühen. Von mir gibt es hierbei keine Leseempfehlung und nur 2 von 5 Sternen. 

✰✰




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