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Rezension Hardwired-verführt von Meredith Wild

Autor: Meredith Wild
Titel: Hardwired – verführt
Reihe: Hard
Übersetzer: Freya Gehrke
Verlag:
Egmont Lyx
Erscheinungsjahr: 2016
Seiten: 352 
Klapptext: 
Erica Hathaway ist tough und klug. Sie musste früh lernen, was es bedeutet, auf eigenen Beinen zu stehen. Als sie für ihr Internet-Startup einen Investor sucht, trifft sie auf Blake Landon. Blake ist sexy, mächtig und geheimnisvoll - und er schmettert ihre aufwändig vorbereitete Präsentation, ohne mit der Wimper zu zucken, als uninteressant ab. Erica ist außer sich vor Wut. Und doch fühlt sie sich auf magische Weise zu Blake hingezogen. Je mehr Erica über den Self-Made-Milliardär erfährt, desto deutlicher wird, dass er gute Gründe für seine Entscheidung hatte. Und obwohl sie spürt, dass sie besser die Finger von Blake lassen sollte, gibt sie sich ihrem Verlangen hin.


Inhalt
Erica hat während ihres Studiums ein Internet-Startup aufgezogen. Nun sucht sie dafür einen Investor, damit ihre Firma richtig durchstarten kann. Bei der Vorstellung ihrer Firma und ihrer Ideen vor mehreren Investoren, lernt sie Blake Landon kennen. Blake Landon ist wohlhabend (Multimillionär), gut aussehend und natürlich unwiderstehlich. Obwohl er unverschämt zu ihr ist und zudem  Ericas Vorstellung ihres Konzepts ablehnt, fühlt sich Erica widerwillig zu ihm hingezogen
Meine Meinung
Am Anfang von „Hardwired – Verführt“  lernt man Erica und ihr Umfeld näher kennen. Es startet  an Ericas letzten Collegetag und man merkt schnell, dass Erica eine sehr ehrgeizige und zielstrebige Person ist. In ihr Internet-Startup, das sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin und einem Freund vom College aufgebaut hat, setzt sie ihre ganze Zukunft. Fragwürdig ist für mich, warum es sich hierbei um eine Onlineseite  mit dem Schwerpunkt  Mode handelt, da Erica sich wenig für Mode zu interessieren scheint. Ihre beste Freundin kennt sich dafür umso mehr in der Modebranche aus. Doch nur Erica scheint wirklich, bei dem Aufbau der Firma, mit Herzblut dabei zu sein.
Schnell lernt Erica auch Blake Landon kennen. Sie trifft ihn zuerst zufällig, doch dann bei der Vorstellung ihres Startups. Blake ist einer der potenziellen Investoren, lehnt aber Ericas Internet Startup Idee ab.
Blake ist Millionär und –keine Frage- sexy. Er ist ein absoluter Kontrollfreak und möchte über jede Situation, die Oberhand behalten. Ehrlich gesagt, fand ich Blake langweilig, er  scheint so unnahbarscheint und ungreifbar, dass ich als Leser schnell das Interesse an seinen Charakter verloren habe.  Auch Erica ist für mich schwer einzuschätzen. Sie scheint modern und emanzipiert zu sein, aber oft wirkt sie auch einfach naiv und leicht zu beeinflussen. Seltsamerweise interessiert sie sich für Computer und das Internet, hat aber eigentlich nicht wirklich eine Ahnung von der Materie.
Erica und Blake fühlen sich stark zueinander hingezogen und Blake organisiert immer wieder, dass die beiden aufeinander treffen. Erica ist dennoch oft genervt und wütend auf ihn, aber sie gibt auch immer wieder nach. Jedes Mal habe ich auf etwas Aufregendes gewartet –vergeblich–. 
Ericas Vergangenheit wird  im Buch nur angeschnitten. Ihre Vergangenheit scheint sehr emotional und spannend. Daher fand ich es schade, dass man hier nicht mehr erfahren hat.
Natürlich gab es in diesem Buch auch einige Sexszenen.  Die Szenen im Allgemeinen waren detailliert und ausführlich, die aber nicht wirklich prickelnd waren sondern sich einfach nur in die Länge zogen. 
Zum Ende hin wird Erica mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und kommt in eine schwierige Situation, so dass hier nun endlich mal etwas Spannung auftaucht. Die Situation wird aber schnell wieder aufgelöst und der gesamt Schluss wird offen gehalten. Man erfährt nicht wirklich etwas darüber wie Erica mit ihrer Vergangenheit umgeht und auch nicht wie die Beziehung zu Blake weiter zu gehen scheint. Offen bleibt ebenfalls, was mit ihrem Internet Startup passiert. 
Mein Fazit
Die Sicht dieses Buch ist aus Ericas geschrieben, dennoch konnte ich mich kaum in sie hinein versetzten und fühlte mich mehr als Beobachter, als wirklich mitten im Geschehen. Ich habe einfach mehr von diesem Buch erwartet. Die Geschichte an sich hat Potenzial, aber es ging nicht wirklich voran. Es fehlt dieser Geschichte einfach der gewisse Pepp.  

Ich vergebe diesem Buch 2 von 5 Sternen. 

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