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Rezension zu Magonia von M.D. Headley

Autor: M.D. Headley
Verlag: Heyne Verlag
Genre: Jugendbuch - Fantasy 
Seitenzahl: 368 Seiten


Inhalt


Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

Meine Meinung

Magonia ist ein Land im Himmel und dieses Land hat ein Himmelskind verloren ...


Aza, 15 Jahre alt -bald 16- , wächst auf der Erde auf. Ihre Familie dort, zieht sie voller Liebe groß. Doch Aza ist schwer krank, schon ihr Leben lang. Ihr und ihrer Familie ist bewusst, dass Aza nicht lange zu leben hat, das ihr Leben ein früheres Ablaufdatum hat, als normalerweise.  Ihr komplettes Leben besteht schon immer aus Krankenhäusern. Keiner ihrer Ärzte weiß was Aza wirklich hat, ihre Krankheit wurde sogar nach ihr benannt. Azas Körper, ihre Anatomie ist für alle ein Mysterium…


Am Anfang der Geschichte, Aza geht es zunehmend schlechter. Obwohl eigentlich jeder Tag ein Überlebenskampf für sie zu sein scheint. Doch sie erreicht eine neue Stufe,  Aza fängt an zu Halluzinieren, sie fängt an Schiffe in den Wolken zu sehen und Stimmen zu hören, die ihren Namen rufen.

Nur, dass es keine Halluzinationen sind.
Der Himmel, das Wolkenschiff, dass ALLES ist Aza´s Zukunft. Sie ist eine Auserwählte, sie ist das verlorene Himmelskind…


Neben Aza und ihrer Familie ist ein anderer wichtiger Charakter ihr bester Freund (oder sogar noch mehr als das?) Jason.


Jason ist verständlicherweise todtraurig über den Tod von Aza, aber er ist der einzige, der von Aza´s Halluzinationen wusste und der all seine Hoffnung darin schöpft, das Aza sich auf dem von ihr gesehen Himmelsschiff befindet.


Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wird abwechselnd aus Azas und Jasons Sicht erzählt, dabei kommt Jason weniger zu Wort als Aza.


 Nun, ganz ehrlich?


Die Geschichte ist einfach merkwürdig. Zu viele Vögel, Gesang und Federn, merkwürdige Charaktere und Namen. Irgendwie konnte ich mir auch einfach all das im Buch beschriebene  nicht vorstellen. Ich konnte mir beim besten Willen keinen Vogel-Mensch vorstellen…
Ab einem bestimmten Punkt ging alles zu schnell, ich konnte das alles gar nicht mehr aufnehmen und  habe mich nur noch durch die Geschichte gequält. Ja, teilweise dachte ich auch einfach nur noch, dass ich mich im falschen Film befinde 😀

Dabei ist die Idee, dass es etwas zwischen Leben und Tod gibt, wirklich schön. Nur konnte die Autorin, meiner Meinung nach, diese Idee nicht sonderlich gut umsetzten. Mir hat es einfach an genauen Beschreibungen gefehlt. Es fiel einem einfach schwer sich all das was sich im Himmel abgespielt hat, vorzustellen.

Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet. Es war auch eines meiner ersten Kriterien, neben dem vielversprechenden Klapptext, warum ich das Buch überhaupt lesen wollte. Es  fällt einem ins Auge und man möchte es automatisch in die Hand nehmen und genauer betrachten.

Mein Tipp: Macht euch am besten eure eigene Meinung, dass solltet ihr natürlich immer, aber ich glaube bei diesem Buch sind die Geschmäcker einfach zu unterschiedlich. Mein Fall war das Buch und die Geschichte  leider nicht.


Fazit


Ich habe mir einfach mehr von diesem Buch erhofft. Die Geschichte ist schwere Kost und man braucht Geduld mit dem Buch. Geduld, die ich nicht hatte. Ich bin enttäuscht und für mich gab es einfach zu viele  Kritikpunkte (und definitiv zu viele Vögel?!).


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