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(Kurz-) Rezension zu Friede, Freude, Pfefferkuchen von Luisa Binder

Autor: Luisa Binder
Verlag: Knaur
Genre: Roman/Liebe/Weihnachten
Preis: 9,99 €
Seitenzahl: 309 Seiten


Vorab, vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag, für das zugeschickte Rezensionsexemplar!






Dieses Buch hat mich vielleicht nicht unbedingt großartig in Weihnachtsstimmung versetzt, allerdings hatte ich großem Spaß beim Lesen. Die Autorin schreibt mit so viel Humor, Sarkasmus und hat eine herrlich trockne Art an sich, dass man die Protagonistin des Buches eigentlich gleich gern hat und alle weiteren Charaktere sehr schnell (auch mit ihren seltsamen Vorlieben und Verrücktheit) ins Herz schließt.

Es geht um Noëlle Christmann, was an sich schon mal ein bescheuerter Name ist, wenn man kein großer Weihnachtsfan ist. Doch Noëlles Name ist nicht das einzige was sie in den Wahnsinn treibt, so ziemlich alles was mit Weihnachten zu tun, sei es der Duft von Keksen und Glühwein oder Weihnachtslieder, sind für sie ein Graus. Dafür gibt es natürlich einen Grund. Denn Noëlles Eltern sind Weihnachtsbegeistert - nein, nennen wir es lieber Weihnachtsbesessen- von August bis September dreht sich alles nur noch um das Fest der Feste. Das Haus wird innen wie außen geschmückt, jeder Winkel des Hauses wird mit Lichterketten, Lametta und was nicht alles geschmückt. Es geht sogar so weit, dass im Ort schon der Strom ausgefallen ist und das Regionalfernsehen fast jährlich bei Familie Christmanns auf der Matte steht.


Klar, hat man da als Teenager dann irgendwann genug von dem Quatsch und für Noëlle hat bis heute im erwachsenen Alter ein Weihnachtstrauma. Daher besucht Noëlle ihre Eltern nur in der Zeit zwischen all dem Weihnachtstrubel und genießt lieber die Zeit in Frankfurt mit ihrem Freund Erik.

Doch nach 5 Monaten Beziehung, will Erik Ernst machen und Noëlle seinen Eltern vorstellen. Kein Problem denkt sich Noelle, schlimmer als ihre Eltern können sie nicht sein.




ODER?






Was Noëlle bei Eriks Eltern alles erwartet und ihr blüht, müsst ihr unbedingt selber lesen. Der Roman ist flüssig, locker leicht geschrieben und wie oben bereits erwähnt mit einer Menge trockenem und sarkastischem Humor – also genau meins- .Man fliegt nur so durch die Kapitel und kann sich einfach in die Geschichte fallen lassen.

Natürlich ist es keine Anspruchsvoll Lektüre aber man kann sich hier einfach ein bisschen berieseln lassen und sich mit dem Buch, einer Kuscheldecke und einer Tasse Tee aufs Sofa schmeißen. Kleiner Minuspunkt des Buches: man kommt durch das Buch nicht sonderlich in Weihnachtsstimmung, einfach weil das Weihnachtsfest nicht so wie man es sich vorstellt, im Fokus steht.


Fazit


Wer ein Buch sucht um in absolute Weihnachtsstimmung zu kommen ist mit diesem Buch zwar falsch beraten, bekommt dafür aber eine unglaublich humorvolle und liebenswerte Geschichte mit schrägen sowie netten Charakteren, die man alle schnell ins Herz geschlossen hat. Mir hat es viel Freude bereitet „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ und vergebe daher 4 von 5 Sternchen.

✰✰✰✰





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