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Rezension zu Sternenwinternacht von Karen Swan

Autor: Karen Swan
Verlag: Goldman
Genre: Roman - Drama - Liebe
Preis: 10,00 €
Seitenzahl: 608 Seiten




Vorab: Vielen Dank an das Bloggerportal und der Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar!


Klapptext


Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt?

Inhalt


Meg und ihr Verlobter Mitch leben in den Rocky Mountains, weit abseits in einer verschneiten und abgelegenen Berghütte. Beide kennen sich seit Kindertagen und sind bereits als Teenager zusammen gekommen. Sie sind wie Pech und Schwefel, halten immer zusammen und ergänzen sich perfekt. Ein Vorzeigepaar und nun steht die Hochzeit kurz bevor.

 Doch nur kurz vor dem großen Tag gerät Mitch ein schlimmes Schneetreiben/ Unwetter, dass er nicht überlebt.

Meg verkriecht sich in ihre einsame Hütte, kapselt sich von der Außenwelt ab. Niemand von ihren Freunden und auch nicht ihre beste Freundin Lucy kommen mehr an sie ran. Meg hat eine Schutzmauer um sich aufgebaut, die nur schwer zu durchbrechen scheint.

Sie verliert sich in ihrer Traurer und kehrt nur sehr langsam in das richtige Leben und den Alltag zurück und selbst dann, scheint Meg nicht mehr wie dieselbe, als vor dem Schicksalsschlag zu sein.

 Eine große Stütze für Meg ist der Unbekannte Jonas Solberg. Den Sie in der Nacht des Unwetters via Funk kennengelernt hat, um eigentlich Rettung für Mitch zu rufen, versehentlich aber Jonas, den Astronauten, im All erreicht hat.

Seit dem führen Jonas und Meg eine Brieffreundschaft per Mail und hin und wieder betreiben sie auch Konversationen über Funk. Jonas schafft es, Meg mit den richtigen Worten, wieder aufzubauen und ihr Hoffnung zu geben.

Das Cover


Gefällt mir sehr. Es ist verschneit, die Farben passen wunderschön zusammen und sieht einfach wunderbar winterlich aus.

Der Schreibstil


Zum Anfang hin ist der Schreibstil noch relative angenehem, allerdings ändert sich dass relative schnell. Die Geschichte wird einfach zu zäh, lässt sich kaum noch flüssig lesen und zieht sich einfach unnötig in die Länge.

Meine Meinung


Wenn ich ehrlich bin, finde ich Sternenwinternacht eine ganz nette Geschichte, allerdings viel zu langatmig. Vieles wird wie Kaugummi in die Länge gezogen und meistens auch total irrelevantes.

Mit der Protagonistin Meg bin ich auch nicht so wirklich warm geworden. Sie ist einfach sehr in sich gekehrt, macht durchgehen einen super schreckhaften und verletzlichen Eindruck. Ihre beste Freundin Lucyfand ich tatsächlich mit am schlimmsten. Ihre Art war sehr anstregend und man hat permanent das Gefühl, dass sie nur mit sich selbst beschäftigt ist, will immer Aufmerksamkeit geschenkt bekommen und nimmt kaum ihre Umwelt und Mitmenschen wahr.

Wer einem eigentlich wirklich direkt sympathisch ist, ist Jonas. Er ist sehr einfühlsam, hat immer die richtigen aufbauenden Worte und einen schrecklichen Sinn für Humor (was ihn nochmal sympathischer gemacht hat).

Fazit


Leider kein Buch für mich und auch keines was ich unbedingt jemanden ans Herz legen würde. Ich dachte es wäre ein schönes Weihnachtsbuch, aber eine Berghütte in den Rocky Mountains und Schnee machen noch lange keine Weihnachtsgeschichte.

 ✰✰

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