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Rezension zu Die letzte erste Nacht von Bianca Iosivoni

Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: LYX - Bastei Lübbe
Genre: New Adult
Preis: 10,00 €
Seitenzahl: 400 Seiten (Taschenbuch)

Danke an Bastei Lübbe für das zugeschickte Rezensionsexemplar!



Klappentext

Eine einzige Nacht kann dein ganzes Leben verändern …
Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen – das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, das Kribbeln zwischen ihnen zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall erneut bei Tate schwach werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Während sie versucht, herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen ...

"Frech, humorvoll, sexy!" Mona Kasten über Der letzte erste Blick
Die Firsts-Reihe:
1. Der letzte erste Blick
2. Der letzte erste Kuss
3. Die letzte erste Nacht


(Quelle Bastei Lübbe)

Inhalt

Für Tate ist neben der Uni nur eines wichtig: herausfinden was mit ihrem toten Bruder passiert ist. Dieser wurde vor Jahren tot in seiner Studentenwohnung vorgefunden und der Grund wurde dabei nie wirklich oder gründlich genug überprüft. Das herauszufinden hat sich daher Tate zur Aufgabe gemacht, bisher allerdings ohne Erfolg.

Tate gibt sich als sehr unnahbar, sie ist das taffe Mädel, das kaum Gefühle zulässt aber für ihre Freunde alles tun würde.

Bis Trevor etwas in Tate erwachen lässt.

Mit Trevor hatte sie bisher eigentlich kaum bis wenig Kontakt und wenn, dann waren sie wie Feuer und Wasser,  immer am aneinander geraten, immer gab es Reibung zwischen Ihnen Beiden. Auch was sie für einander sind, wurde nie wirklich definiert. Für Freunde haben sie miteinander zu wenig Kontakt, aber sie sind auch mehr als nur Bekannte.

Bis sie eine gemeinsame Nacht verbringen und diese Nacht, beiden nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Beide sind aber für eine Beziehung nicht bereit und während Tate diese Nacht, ganz ohne Gefühle, wiederholen will, will Trevor auf Abstand gehen und am liebsten diese Nacht ganz vergessen und ungesehen machen.

Denn Trevor hat es sich zwar zur Aufgabe gemacht, für Tate der stille Aufpasser zu spielen, allerdings will er für sie keine tieferen Gefühle entwickeln. Denn er hat ein Geheimnis, eine Vergangenheit, die im Zusammenhang mit Tates Bruder steht und sollte sie jemals hinter sein Geheimnis kommen, wäre all das was sich die beiden aufgebaut haben, Freundschaft hin oder her, zerstört.

Doch mit der Geheimniskrämerei steht immer wieder etwas zwischen den Beiden und Tate scheint langsam etwas zu ahnen…

Meine Meinung

Die Autorin baut eine unglaubliche Spannung in das Buch ein, damit, dass man vorerst nicht weiß was Trevor mit dem Tot von Tates Bruder zu tun hat und als man es erfährt, bangt man darum wann Tate dahinter kommen wird. Das hat mir natürlich super gefallen, weil es einfach nicht nur eine reine Liebesgeschichte ist. Dabei ist diese Geschichte, auch schon so absolut keine kitschige oder klischeehafte Liebegeschichte.

Tate ist eine tolle Protagonistin, nicht das nullachtfünfzehn Mädchen von nebenan, sondern sie ist stark, taff und vertritt immer ihre eigene Meinung. Auch wenn es anderen nicht immer in den Kram passt, wie sie denkt und was sie sagt. Von ihr könnte man sich also ab und zu echt mal eine Scheibe abschneiden, weil es Tate egal ist was andere von ihr denken könnten. Doch hinter ihrer taffen Fassade steckt auch ein Mädchen, was einfach nur für ihre Familie und Freunde da sein möchte und alles für diese tun würde.Vor allem aber hat der Tot ihres großen Bruders, Narben in ihr hinterlassen, die sie mit genau dieser Fassade, zu verstecken versucht.

Ein großartiger Charakter, auch wenn sie manchmal einen eher ruppigen Ton an den Tag legt.

Trevor ist stiller Beobachter, ein ruhiger Typ, der nicht viel von Smalltalk hält. Zuerst wusste ich nicht so richtig wie ich ihn einschätzen soll, aber weil er immer Hintergrund für Tate da war, fand ich ihn schon von Anfang an sehr sympathisch, wenn auch etwas unnahbar. Aber was Tate betrifft ist er fantastisch, er versucht für sie da zu sein und passt auf sie auf, wenn Tate sich mal wieder in Dummheiten stürzt.

Allerdings ist er nicht ganz ehrlich zu Tate und damit tut er einfach beiden kein Gefallen…

 Schreibweise

Mit hat es wieder sehr gut gefallen, dass wir die Geschichte durch zwei Blickwinkel betrachten können. Zum einen durch Tate und zum anderen durch Trevor. Besonders Trevor hat man so einfach nochmal besser kennen lernen und verstehen können.

Allerdings gibt es stellenweise sehr lange Passagen, in denen die Charaktere nur innere Monologe mit sich selber führen und sich viel in ihrem Kopf abspielt. Es werden mir einfach zu viele Gedankengänge, Monologe aufgefasst als richtige Prologe. Das führt teilweise in den Kapitel zu unnötigen Längen.

Fazit

Die letzte erste Nacht von Bianca Iosivoni ist keine typische nullachtfünfzehn Liebesgeschichte, sondern vertritt eine starke Protagonistin, die eben nicht den Mann fürs Leben sucht oder überhaupt auf irgendeine Art von Hilfe angewiesen ist. Dass ist erfrischend anders und hat mir wirklich echtes Lesevergnügen verschafft. Trotz der teilweise aufkommenden Längen im Buch, ist man gut durch die Geschichte gekommen und hat sie durch zwei Blickwinkel der beiden Protagonisten, von der Autorin, erzählt bekommen.

Für mich definitiv ein 4 von 5 Sterne Buch und eine dicke Leseempfehlung, für die, die mal eine ganz untypisch Liebesgeschichte lesen möchten.


✰✰✰✰

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